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Häufig gestellte Fragen - FAQs



Ist dieses Integrations-System nur für zugewanderte Ärzte/innen, die im Bundesland Bayern wohnen, geeignet? mehr ...

Ist dieses Ärzte-Integrationssystem vor allem für Ärzte/innen, die aus Russland und anderen GUS-Staaten zugewandert sind, bestimmt? mehr ...

Ist es schwierig, die Lehrgangskosten öffentlich gefördert zu erhalten? mehr ...

Was mache ich, wenn mein Arbeitsvermittler mich in einen anderen Kurs schicken will? mehr ...

Muss ich mir ein Appartement in Nürnberg selbst suchen? mehr ...

Wie kann ich herausfinden, ob ich nur das Kompaktseminar Humanmedizin oder das VIA-Kolleg Humanmedizin oder sogar den ganzen Lehrgang besuchen soll? mehr ...

Wie bekomme ich ein gutes klinisches Praktikum? mehr ...

Kann ich mich während des Lehrganges bewerben und wenn die Bewerbung erfolgreich ist eine normale Stelle antreten? mehr ...

Muss ich bei öffentlicher Förderung irgendetwas zurückbezahlen? mehr ...

Muss ich alle Teile des Lehrganges besuchen, wenn die Agentur für Arbeit / ARGE / Jobcenter für mich die Kosten übernimmt? mehr ...

Wie läuft eine normale Kurswoche ab? Wann kann ich am Wochenende nach Hause fahren? mehr ...

Was mache ich viele Monate lang in Nürnberg in der Freizeit, also abends oder an Wochenenden, wenn ich nicht nach Hause fahre? mehr ...

Wie kommt man mit dem Lernen in der Lerngruppe zurecht? Auf was für Kollegen/innen treffe ich da? mehr ...

Warum ist das VIA-Lernzentrum gerade in Nürnberg? mehr ...

Kann mir das VIA-Institut nach dem Lehrgang helfen, eine gute Stelle zu finden? mehr ...

Was ist der Unterschied zu einem Stipendium, das immigrierte Ärzte/innen ja eventuell auch bekommen können? mehr ...

Woher weiß ich, ob das VIA-Institut das Versprechen hoher Qualität hält, das es auf seinem Informationsmaterial gibt? mehr ...

B2-Prüfung Deutsch – reicht das? Und: Welches Deutschniveau benötige ich für den VIA-Lehrgang? mehr ...

 


Antworten



Ist dieses Integrations-System für ausländische Ärzte/innen nicht vor allem für zugewanderte Ärzte/innen im Bundesland Bayern geeignet?

Nein, überhaupt nicht. Seit Anbeginn (1995) haben wir Teilnehmer/innen aus allen Bundesländern in den Lehrgängen gehabt – von Schleswig-Holstein über das Saarland bis Bayern. Wir haben Kontakte zu den Landesbehörden und –ämtern in allen Bundesländern und zu Kliniken und Krankenhäusern überall. Wir kennen die speziellen Barrieren in jedem einzelnen Bundesland. Auch liegen Protokolle von und Erfahrungen mit Kenntnisstandprüfungen aus den meisten Bundesländern bei uns vor. Natürlich ist es für Teilnehmer/innen, die in Bayern wohnen, etwas bequemer, weil sie während des Theorieteiles meist kein Appartement in Nürnberg mieten müssen. Aber eine Studien-Zeit, die man im schönen Nürnberg verbringt, kann auch etwas Positives bedeuten: Man kann in Ruhe lernen, neue Menschen kennen lernen und Kultur und Natur einer interessanten und sehr schönen Region entdecken. Und die Wochenendheimfahrten vom ICE-Knoten Nürnberg mit der Deutschen Bahn in alle Richtungen sind bequem, sicher und schnell (z.B. Kassel nur 2 Stunden, Köln nur 3 Std., Berlin 4,15 Std.), bei öffentlicher Förderung wird die Heimfahrt einmal pro Monat von der fördernden Stelle bezahlt.

Natürlich gibt es Behörden in einigen Bundesländern oder andere Anbieter von sogenannten Integrationsangeboten, die behaupten, sie allein wüssten in ihrer Region am besten Bescheid und so weiter. Das ist Unsinn, Deutschland klein genug, moderne Medien machen jegliche Kommunikation so schnell und effizient, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wo in Deutschland Sie leben, lernen und dann arbeiten – für Sie nicht und für uns nicht.

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Ist dieses Ärzte-Integrationssystem nicht vor allem für Ärzte/innen, die aus Russland und anderen GUS-Staaten zugewandert sind, bestimmt und von diesen dominiert?

Das war in den ersten Jahren (1990erJahre) sicher so; dazu kamen viele Ärzte/innen, die aus dem Irak nach Deutschland fliehen mussten. Aber seit einigen Jahren hat sich die Zusammensetzung unserer Lehrgänge sehr durchmischt – vor allem Ärzte/innen aus Lateinamerika und ganz Asien haben den Weg zu uns gefunden und das VIA Institut zu einer bunten Drehscheibe für Ärzte aus aller Welt in Deutschland gemacht. Allen macht das viel Spaß – unseren Mitarbeitern und unseren Teilnehmern.

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Ist es schwierig, die Lehrgangskosten öffentlich gefördert zu erhalten?

Ohne eine Aufnahme-Bescheinigung durch das VIA-Institut erhält fast niemand einen Bildungsgutschein (öffentliche Förderung durch die Agentur für Arbeit oder ARGE/Jobcenter). Wer sich aber bei uns vorgestellt hat und wer gezeigt hat, dass er die formellen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt und von uns für den Lehrgang offiziell zugelassen wird, wird keine Probleme mit der Förderung haben. Die Arbeitsberater und –vermittler wollen nur einen klaren Integrationsplan und eine sachkundige Beratung durch die Experten – und für dieses komplizierte Thema sind wir die Experten.

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Agentur-Mitarbeiter oder ARGE-Mitarbeiter unseren Lehrgang nicht kennt. Sie haben ja eventuell noch nie mit einem immigrierten Arzt zu tun gehabt und müssen erst selbst herausfinden, was da beim VIA-Institut in Nürnberg läuft. Allerdings können sie alles zu unserem Lehrgangssystem leicht in ihrem Computer finden, da unser Institut und unserer Lehrgänge für die Förderung durch die Agentur für Arbeit ganz offiziell zugelassen sind (was übrigens nicht leicht zu bekommen ist).

Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt, neben bei bemerkt, übrigens drei Ziele, die Ihrer Anliegen entgegen kommen:

Förderung von Integration: Versäumnisse bei der beruflichen und sprachlichen Integration von qualifizierten Migranten/innen werden seit zwei, drei Jahren konsequent und professionell aufgearbeitet: Niemand in der Agentur wird das Potenzial, das ein immigrierter Arzt oder Apotheker mitbringt, missachten und Sie auf einen falschen Weg in einen Job schicken, wo Sie dann als Pflegehelfer oder sonst wie „geparkt“ werden, bis Sie nach 1,2, Jahren ausbildungsferner Beschäftigung doch wieder arbeitslos werden, wenn doch gleichzeitig in Deutschland in vielen Regionen dringend Ärzte gesucht werden und das VIA-Institut in 400 Fällen gezeigt hat, dass langfristige und nachhaltige Integration von immigrierten Ärzten/innen möglich und ohne Alternative ist.

Frauen mit einer guten beruflichen Qualifikation, die sie in den letzten Jahren aber nicht in eine Tätigkeit einbringen konnten - egal aus welchem Grund -, sollen besonders gefördert werden, auch wenn sie im Moment kein Arbeitslosengeld erhalten. Denn es herrscht Fachkräftemangel im Land. Hoch qualifizierte Arbeitslose kann sich Deutschland einfach nicht leisten, so wenig wie Diskriminierung von Frauen. Damit sind besonders die vielen Migrantinnen angesprochen, denn vielen fehlt neben Berufserfahrung in Deutschland für den beruflichen Einstieg oft auch noch die Anerkennung und/oder Anpassung ihres ausländischen Berufsabschlusses.

Ärztemangel: Seit 2002 erlebt das deutsche Gesundheitswesen einen strukturellen Ärztemangel. Das führt zu vielen Problemen bei vielen Krankenhäusern und in der ambulanten Versorgung vieler Regionen. Diese Tendenz hat sich 2007/2008 radikal zugespitzt. Und es wird noch schlimmer. Das hat viele Gründe. Sie sind aber für Deutschland nicht so speziell, wie man hier glaubt: Alle reichen Nationen haben dieses Problem. Es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. Gerade Akademiker wandern immer mehr zwischen den Nationen, rund um den Globus. Darunter natürlich auch und gerade Ärzte/innen. Schwächere Wirtschaftsregionen der Welt geben Fachkräfte an starke Regionen ab – das ist vielleicht zu bedauern, aber normal. Deutschland hat sich bis vor einiger Zeit diesem Phänomen nicht sehr professionell gestellt. Das Potenzial zugewanderter Ärzte/innen und Ärzte wurde nicht gesehen, oft wurde mehr abgeschreckt und abgewehrt als geholfen. Das VIA-Institut hat durch seine Programme hier viele Fehler kompensieren müssen und muss es bis heute – durch seine Professionalität als Integrationszentrum für Ärzte, aber auch durch persönliches Engagement. Was hier seit 1995 herangewachsen ist und wovon besonders das deutsche Gesundheitswesen bis heute und heute mehr denn je profitiert, ist auch für die Zukunft unverzichtbar.

Probleme mit der Förderung haben Sie nur, wenn Sie nicht arbeitslos sind, sondern beschäftigt sind. Dann können Sie nicht gefördert werden, außer die Auflösung/Kündigung des Arbeitsverhältnisses steht schon vor der Tür. Eventuell müssen Sie dann aber während einer Sperre von drei Monaten zunächst das erste Modul als Selbstzahler besuchen und die öffentliche Förderung tritt dann ab dem Modul 2 (VIA Kolleg Humanmedizin + Praktikum) ein.

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Was mache ich, wenn mein Arbeitsvermittler mich in einen anderen Kurs schicken will?

Das dürfen Mitarbeiter der Agenturen oder ARGEN nicht. Sie dürfen bei vergleichbaren Angeboten eines dieser Angebote empfehlen oder anpreisen, schon gar nicht Sie zu einem dieser Angebote verpflichten. Das Prinzip des Bildungsgutscheines (nach dem Sozialgesetzbuch III) bedeutet, dass Sie sich ein für Sie geeignetes Angebot aussuchen sollen, wofür die Datenbank der Bundesagentur für Arbeit namens Kursnet dient.

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Muss ich mir ein Appartement in Nürnberg selbst suchen?

Eine Liste mit guten, zentral und nahe zum Unterrichtsgebäude gelegenen Appartements erhält jeder von uns, dazu persönliche Tipps und Hilfen. Aussuchen und mieten muss man selbst – aber alle diese Vermieter kenn unsere Ärzte/innen schon – Sie sind als Mieter willkommen! Es funktioniert, wie Sie von Absolventen/innen gerne erfahren können, hervorragend.

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Wie kann ich herausfinden, ob ich nur das Kompaktseminar Humanmedizin oder das VIA-Kolleg Humanmedizin oder sogar den ganzen Lehrgang besuchen soll?

Durch eine Beratung am Telefon mit dem Institutsleiter, Herrn Dr. Klug, kann hier manches vorab geklärt werden. Man kann ihm auch gezielte Fragen per E-Mail stellen (klug@via-institut.de). Alle Ihre Daten und Angaben werden streng vertraulich behandelt!

Besser noch ist immer der (völlig unverbindliche) Besuch eines Informations- und Beratungstages beim VIA-Institut. Nächsten Termin einfach bei uns anfragen!

Das Kompaktseminar ist ein Orientierungsseminar mit Prüfungssimulationen für diejenigen, die schon als Arzt arbeiten und einfach nicht länger Urlaub erhalten können. Ein umfangreiches persönliches Lernen ersetzt aber eine Woche überhaupt nicht, sie kann nur zeigen, was und wie man zu Hause lernen muss. Bei großen Lücken ist aber das VIA-Kolleg der sicherere und bequemere Weg.

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Wie bekomme ich ein gutes klinisches Praktikum?

Jede/r Teilnehmer/in erhält in der Nähe seines Wohnortes eine geeignete Praktikumsstelle. Dafür garantieren wir. Wir haben dies schon in über 400 Fällen bewiesen. Wir suchen die Praktikumsstelle nach klaren Kriterien aus oder helfen dabei, eine zu finden – wie Sie möchten - und evaluieren die Stelle auch. Natürlich berücksichtigen wir Ihre persönlichen Laufbahnziele – Sie entscheiden letztendlich, wo Sie das Praktikum machen. Wir begleiten das Praktikum intensiv und professionell, geben aus unserem Erfahrungsschatz heraus wichtige Lern-Impulse und moderieren, wenn Probleme auftauchen. Wir garantieren auch bestimmte Leistungen des Praktikumsgebers, also des Krankenhauses. Ein professionelles Zeugnis gemäß seinen Leistungen und seinem Lernerfolg erhält jeder.

Die Erfolge der von uns gemanagten Praktika sind inzwischen weithin bekannt und gehören zu dem einmaligen Service-Angebot, das wir unseren Teilnehmern bieten können.

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Kann ich mich während des Lehrganges bewerben und wenn die Bewerbung erfolgreich ist eine normale Stelle antreten?

Natürlich kann man jederzeit eine reguläre Stelle antreten, wobei Bewerbungen während des Lehrganges bei öffentlicher Förderung mit dem VIA-Institut abgesprochen werden. Zurückbezahlen müssen Sie dabei nichts.

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Muss ich bei öffentlicher Förderung irgendetwas zurückbezahlen?

Nein. Allerdings müssen Arbeitslose, die Leistungen beziehen (Arbeitslosengeld I oder II) die Bedingungen beachten, die ihnen von der Agentur für Arbeit oder ARGE gemacht werden. Dies bedeutet meist, dass man alles dafür tun muss, nach dem Lehrgang in seinem Beruf eine Stelle zu erhalten und anzutreten. Diese Pflicht besteht allerdings sowieso, auch ohne Besuch irgendeines Kurses.

Die öffentliche Förderung ersetzt 100% der Lehrgangsgebühr, Ihre Fahrkosten und eventuell, wenn nötig, Kosten für das Wohnen am Unterrichtsort (Nürnberg) bis zu einer gewissen Obergrenze. Die ist sehr hoch, damit gibt es also kein Problem.

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Muss ich alle Teile des Lehrganges besuchen, wenn die Agentur für Arbeit / ARGE / Jobcenter für mich die Kosten übernimmt?

Nein. Im Aufnahmeverfahren bei VIA entscheidet das VIA-Institut gemeinsam mit Ihnen, welches.

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Wie läuft eine normale Kurswoche ab? Wann kann ich am Wochenende nach Hause fahren?

Montags beginnen wir natürlich schon vormittags, aber am Freitagnachmittag können Sie meistens schon zu Ihrer Familie oder Freunden nach Hause fahren.

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Was mache ich viele Monate lang in Nürnberg in der Freizeit, also abends oder an Wochenenden, wenn ich nicht nach Hause fahre?

Alle, die länger hier waren, haben sich in Nürnberg verliebt und waren traurig, wenn die Zeit in Nürnberg wieder vorbei war. Die alte Kultur – Architektur und Museumsschätze - aus den Zeiten, als Nürnberg eine der großen Reichsstädte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit war macht Nürnberg zu einem der Top-Touristenziele Mitteleuropas.

Neben den großen Museen gibt es ständig Konzerte aller Sparten, von Rock über Jazz bis Klassik, ein Opernhaus, Theater und sehr viele multikulturelle Angebote in der heutigen „Stadt der Menschenrechte“, die sich der Herausforderung der Integration und des guten Zusammenlebens aller Menschen egal welcher Herkunft schon seit langen Jahren vorbildlich annimmt.
Nürnberg gehört zu den 15 größten Städten Deutschlands, zusammen mit Fürth und Erlangen und der ganzen Region kommt die Metropolregion Nürnberg auf 1 Million Einwohner und gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen Deutschlands.

Medizin spielt dabei eine herausragende Rolle: Siemens Health Care Deutschland hat hier (in Erlangen bei Nürnberg) seinen Sitz, dazu rund 60 weitere Unternehmen aus dem Bereich der Medizin- und Biotechnologie, man spricht daher schon vom Medical Valley Nürnberg-Erlangen-Forchheim. Nürnberg besitzt das größte kommunale Klinikum Deutschlands. Berühmt sind aber auch die Kliniken der Universität Erlangen-Nürnberg, die medizinische Fakultät kann auf eine über 200-jährige Tradition zurückblicken.

Die älteste Kinderklinik Deutschlands wirkt bis heute in Nürnberg.

Vor allem aber ist Nürnberg in Deutschland relativ zentral gelegen. Und mit der Fränkischen Schweiz vor den Toren der Stadt bietet es eine der schönsten Landschaften Mitteleuropas und eine sehr beliebte Ferienregion. Tolle Städte wie Bamberg, Regensburg, Rothenburg ob der Tauber oder München erreicht man in einer Stunde.

Hier erhalten Sie noch mehr Informationen.

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Wie kommt man mit dem Lernen in der Lerngruppe zurecht? Auf was für Kollegen/innen treffe ich da?

Es herrscht eine freundliche Atmosphäre des Respekts, der guten Zusammenarbeit, ja oft auch der Freundschaft. Wer sich in einer Lerngruppe einbringen möchte, kann das gerne tun, wer lieber mehr für sich bleiben möchte, findet auch für diese Haltung Rücksicht und Respekt. Es gibt bis heute Absolventengruppen, die sich hier miteinander befreundet haben und immer wieder zusammentreffen. Aus welchem Land der/die einzelne kommt, spielt dabei oft gar keine Rolle mehr. Der positive Austausch über Erfahrungen und Leben in Deutschland und im Herkunftsland – egal wo auf dem Globus – gehört zu den spannenden und bereichernden Elementen der Zeit beim VIA-Institut.

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Warum ist das VIA-Lernzentrum gerade in Nürnberg?

Das ist Zufall – 1995 hat eine Gruppe von Nürnberger Ärzten und Bildungsmanagern um Dr. Klug in Zusammenwirken mit der Arbeitsverwaltung diese wichtige Initiative geboren und in den Jahren danach zum erfolgreichsten Ärzte-Integrationszentrum Deutschlands weiter entwickelt. Der Standort ist geblieben, weil er zentral liegt, Medizin hier in der Region eine große Rolle spielt, die Lebenshaltungskosten für die Teilnehmer nicht zu hoch sind. Und einfach auch wegen unseres größten Schatzes, unseren Dozenten und Dozentinnen. Sie sind seit über zehn Jahren eingearbeitet und erfahren – wir wollen sie nicht ersetzen und können sie nicht verpflanzen; wer von ihnen profitieren möchte, muss schon nach Nürnberg kommen.

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Kann mir das VIA-Institut nach dem Lehrgang helfen, eine gute Stelle zu finden?

Ja, wer möchte, kann sich gerne in einem offenen und transparenten professionellen Vermittlungsverfahren dabei unterstützen lassen, rasch die Stelle zu erhalten, die man benötigt. Das gehört zum VIA-Service. Die professionellen Kontakte und Verfahren sind beim VIA-Institut garantiert, zum einen aus Erfahrung, zum anderen durch die seit 2002 angegliederte Personalservice-Firma für das Gesundheitswesen InterProfile.

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Was ist der Unterschied zu einem Stipendium, das immigrierte Ärzte/innen ja eventuell auch bekommen können?

Privates Engagement funktioniert immer besser als staatliche oder halbstaatliche Stellen. Das wissen wir nicht erst seit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus. Die Bundesagentur für Arbeit führt mit Bedacht nicht selbst Kurse durch oder organisiert sie, sondern es lässt, abhängig vom Nachweis von Qualität und Erfolgen, Träger zur öffentlichen Förderung der beruflichen Weiterbildung zu. Welche Rechtsform dieses haben, ist ohne Belang. Dadurch entsteht Wettbewerb. Dem hat sich auch das VIA-Institut seit 1995 gestellt. Mit großem Erfolg!

Andere Stellen des Staates arbeiten leider nicht so. Da werden immer mal wieder hier, immer mal wieder dort Gelder ausgeschüttet, meist wenn welche übrig sind und sich irgendjemand in der Behörde oder Regierung mal für ein Anliegen einsetzt. Diesen Programmen fehlt daher oft Kontinuität und Professionalität. Gerade im Bereich Integration von Migranten/innen gibt es viele regionale oder lokale Initiativen, für die immer mehr Geld ausgeschüttet wird – aber Ärzte-Integration kann nur im weit überregionalen Kontext erfolgreich gemanagt werden, ganz Deutschland muss in den Blick, denn das ist der Aktionsrahmen aller Beteiligten! Außerdem gibt es vom Zufall politischer „Beziehungen“ abhängige Stiftungen, die sich selbst gerne ein Monopol zuweisen möchten. Vorsicht! Wer den Wettbewerb scheut, hat meistens etwas zu verbergen.

Überhaupt gilt gerade im Gebiet der Integration von Migranten, der in den letzten zwei Jahren – was im Prinzip gut ist -, mehr Aufmerksamkeit der Politik findet: Viele staatliche Initiativen, viele staatliche und halbstaatliche Projekte, viel Aktionismus, auch Idealismus vor Ort, aber auch viel Risiko, dass Steuergelder verschwendet werden. Selten treffen dabei persönliches Engagement, Professionalität, Qualität, Kontinuität und Erfahrung zusammen. Im Wettbewerb der freien Wirtschaft, auch der Bildungswirtschaft, ist aber genau das essentiell. Besonders gilt das für die hochkomplexen Berufsfelder Medizin und Pharmazie.

Genau von der Kombination von Engagement, Professionalität, Qualität und Erfahrung profitieren Sie als Kunde/in des VIA-Instituts.

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Woher weiß ich, ob das VIA-Institut das Versprechen hoher Qualität hält, das es auf seinem Informationsmaterial gibt?

Die Zertifizierung nach der AZW-Verordnung der Bundesagentur für Arbeit ist schwer zu bekommen: Höchsten Ansprüchen an die Qualität von Unterricht, Beratung, Vermittlung, Kenntnis der Arbeitsmärkte, Rechtsbeziehungen mit den Kunden und so weiter werden jährlich überacht und kontrolliert (siehe auch http://www.azwv.de). Nun, wir besitzen diese Zertifizierung für uns als Institut als auch für den Ärzte-Lehrgang.

Das reicht uns aber nicht. Wir informieren umfassen in unseren Informations-Materialien und –veranstaltungen sowie auf der Homepage. Wir verstecken auch unserer Teilnehmer und Absolventen/innen nicht: Diejenigen, die sich dazu bereit erklärt haben, können Sie befragen (VIA-Referenzen sowie Stimmen aus dem Lehrgang) und so die Perspektive der Lerner und Kunden erfahren.

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B2-Prüfung Deutsch – reicht das? Und: Welches Deutschniveau benötige ich für den VIA-Lehrgang?

Sie sollen, so die Behörden fast unisono seit 2008, zuerst ein Deutsch-Mittelstufen-Niveau der deutschen Sprache nachweisen (Zertifikat über Level B2 des Goethe-Instituts oder vergleichbar), bevor man Ihnen eine ärztliche Berufserlaubnis oder Berufserlaubnis als Apotheker, Physiotherapeut usw. gibt.
Nun, dieses Zertifikat können Sie an einem Prüfzentrum, das mit uns kooperiert, während des Lehrganges erwerben. Unser Deutsch-Training bereitet darauf vor, einschließlich Prüfungssimulation. Das schaffen Sie.

Allerdings: Unser VIA-Zertifikat ist besser! (wenn Ihre Noten darin gut sind!) Denn es weist dem Arbeitgeber (Krankenhaus, niedergel. Arzt usw.) explizit hohe und fundierte Kenntnisse der deutschen medizinischen Fachsprache sowie der kommunikativen Fertigkeiten in Wort und Schrift für den Arztberuf nach.
Weil viele Zulassungsbehörden in Deutschland das wissen, anerkennen sie statt eines B-2-Zertifikats Deutsch, das ja keinerlei Fachsprache für den Arztberuf nachweist, die erfolgreiche Teilnahme an unseren Lehrgängen als Äquivalent.

Sie haben noch kein B2-Zertifikat? Nun, viele Behörden geben Ihnen auch eine Berufserlaubnis extra für unseren Lehrgang unter der Voraussetzung, dass Sie dessen Sprachtrainingsteil erfolgreich absolvieren und dass wir Sie geprüft und aufgenommen haben Dazu müssen wir Sie zuerst formell aufnehmen und dann Ihrer Behörde diese Zulassung bestätigen. Sprachliche Voraussetzung für die Zulassung zum Lehrgang von Modul 1 an sind sichere Grundkenntnisse (Grundstufe A 2), besser noch beginnende Mittelstufenkenntnisse (B1-Level). Wir prüfen das im Rahmen des Zulassungsverfahrens aber selbst.

B2 darf kein Dogma sein. Wir setzen uns politisch dafür ein, dass künftig an Stelle der B2-Erfordernis eine vernünftige, sachgemäße und transparente Prüfung Deutsch für Ärzte (resp. Deutsch für pharmazeutische Berufe, Deutsch in der Pflege usw.) tritt, mit einem deutschlandweit verbindlichem Anforderungslevel, über den wir aus jahrelanger Lehr- und Prüfungserfahrung und Praxisevalution ziemlich genau Bescheid wissen. Leider ist es noch nicht so weit.

„B2“ ist ein Formalismus, den kein Experte begrüßen kann, er gibt keinerlei Garantie und täuscht damit nur den „Nachweis“ vor, dass der beantragende immigrierte Arzt reibungslos und irrtumsfrei mit Kollegen und Patienten kommunizieren könne. Mehr als eine erhöhte Aufmerksam für das Problem, dass viele immigrierte Gesundheitsfachkräfte bisher nur sehr unzureichend oder oft geradezu in gefährlicher Weise mangelhaft kommunizieren konnten, bedeutet diese neueste Barriere für die sinnvolle Integration von immigrierten Gesundheitsfachkräften also leider nicht.

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